ENTver
VERentWURZELUNG

Ich heiße Pola und lebe und arbeite in Hamburg. Mein Künstlername ist eine Abkürzung meines Ursprungsnamens Polina (heute Paulina). Ich bin selbständige Künstlerin, ausgebildete Glasmalerin und studierte Sozialwissenschaftlerin und Kunsttherapeutin. Meine Schwerpunkte sind experimentelle Verfahren in der Kunst(-Therapie), unterschiedliche intermediale Zugänge innerhalb des künstlerischen Feldes und künstlerisch-wissenschaftliche Praxis. 

Mein Fokus liegt auf experimentellen Techniken; ich arbeite mit symbolhaften und verfremdeten fotografischen, malerischen und materiellen Werken, die abbilden und gleichzeitig unkenntlich machen. Ich möchte dadurch hinterfragen, was Wirklichkeit ist und wodurch sie bestimmt wird und lade den Zuschauer dazu ein, über die Grenzen von Wahrnehmung, Identität, Vorstellungskraft, Wahrheit, und Vergänglichkeit und Tod nachzudenken.

Ich bin Teil der Künstlerinnengruppe „Wurzelnde“, die multiprofessionell und kollaborativ zwischen Hamburg und Berlin agiert. Wir sind alle aus unterschiedlichen Herkunftsländern und beschäftigen uns innerhalb unserer gemeinsamen Arbeit mit Themen wie „Verwurzelung“, „Entwurzelung“, „Wachstum“, „Herkunft“, „(Geschlechter-)Identität“, „Wachstum“ und „Grenzen“. Wir sind heterarchisch organisiert und treffen unsere Entscheidungen paritätisch.


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Es gibt aber die Möglichkeit fotografische Arbeiten von mir über Saatchi Art und Artmajeur zu erwerben.

Paulina Kabanov – POLA – Eine kurze Biografie

Ich wurde 1985 in Tadschikistan geboren. Die vielfältige Flora und die malerischen Landschaften meiner Heimat prägen mich bis heute und finden sowohl in meinen Träumen als auch in meiner fotografischen Arbeit Ausdruck. Seit meiner Kindheit träume ich sehr intensiv, farbenreich und bildhaft. Häufig erscheinen darin bunte Blumen, weite märchenhafte Felder oder verlassene Ruinen – Landschaften, die sich zwischen Erinnerung, Vorstellungskraft, Derealisation und dem Unbewussten bewegen.

Ein anderes Thema sind wiederkehrende Alpträume – Manchmal tauchen im Traumgeschehen verzerrte und verunstaltete Figuren oder Gestalten auf, die mich verfolgen oder verunsichern. Diese surrealen Bildwelten fließen in meine künstlerische Sprache ein und beeinflussen meine Auseinandersetzung mit Atmosphäre, Transformation und den Zwischenräumen von Realität und Fiktion. Meine Bildwelten haben stets etwas Verzerrtes, Verunsicherndes und Kafkaeskes.

In meiner experimentellen Fotografie, Malerei und Performance Art beschäftige ich mich besonders mit Fragen nach Wahrnehmung, Interpretationen, Erinnerung, Identität, Trancezuständen, Grenzerfahrungen und der Konstruktion von Wirklichkeit. Licht und Zeit werden dabei zu gestalterischen Elementen, die Körper und Räume verändern, auflösen oder fragmentieren. Die entstehenden Bilder und Performances bewegen sich dabei an den Schnittstellen der gewählten Medien – im „Dazwischen“ der künstlerischen Disziplinen – der Fotografie, Malerei und Performance Art – zwischen Momentaufnahme, Wissen und Materialität. Sie erzeugen eine Ästhetik der Distanz und Nähe zugleich. 

VER/ENTwurzelung

ENT:VERwurzelung

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